Dienstag, 10. November 2020

Zur Einstellung der swissbib Suchoberflächen // Fin d'activité des interfaces de recherche swissbib

Deutsche Version Version française

Nach rund 12 Jahren schliessen sich die Tore der bekannten grünen, orangen und blauen Suchoberflächen von swissbib. Die letzte Datenverarbeitung durch swissbib erfolgt am 31.12.2020 (mit Ausnahme der Bibliotheksverbünde, die ihre primäre Suchoberfläche bereits am 7. Dezember zu SLSP wechseln). Bis zum Jahresende werden die Metadaten auch weiterhin zu WorldCat gepusht. Die Suchoberflächen swissbib grün und swissbib blau (jusbib) werden, jedoch ohne aktualisierte Metadaten, in der Übergangsphase noch bis zum 31. März 2021 aufrufbar sein. Bis zu diesem Tag stellen wir die Metadaten auch über unsere SRU Schnittstelle der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die OAI-PMH Schnittstelle wird per 19. Februar abgeschaltet. Die Metadaten der Schweizer Bibliotheken werden künftig über die neuen Discoveries von SLSP (ab 7. Dezember 2020) und RERO21 (ab 12. Juli 2021) recherchierbar sein.

Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei all unseren Kooperationspartnern und Freunden - bei swissuniversities, der Universitätsbibliothek Basel und allen Datengebern für ihre jahrelange finanzielle Unterstützung, bei verschiedenen Institutionen für die gemeinsamen Projekte und bei unseren früheren und aktuellen Teammitgliedern für deren tatkräftige Mitwirkung und Mitgestaltung der Vision von swissbib. Und natürlich auch bei unseren Partnern rund um die Suchoberflächen - beim swissbib-Beirat, dem Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken, der AG swissbib Basel Bern und dem Verein Juristische Bibliotheken Schweiz VJBS bzw. eJustice.ch. Schliesslich wäre swissbib ohne die Unterstützung der IT Services der Universität Basel nicht so performant und nahezu unterbruchsfrei verfügbar gewesen, wie man es sich gewohnt war.

Wir werden aber nicht ganz verschwinden. Das über Jahre hinweg aufgebaute Wissen wird Eingang finden in neue Projekte - in die neue Memobase, in den Nachfolger des HAN-Katalogs namens swisscollections und in diverse weitere Projekte und Ideen rund um das Datenmanagement. Zugleich steht unser Fachwissen allen weiterhin zur Verfügung: Unsere Entwicklungen sind unter freier Lizenz auf GitLab und GitHub auffindbar. Und auch für Fragen, Austausch und die Entwicklung neuer Ideen sind wir stets offen. Unser bisheriger Projektblog wird zwar abgeschlossen, aber weiterhin zugänglich bleiben, neue Erkenntnisse rund um das Datenmanagement und aus diversen Projekten dazu werden wir wie bis anhin über verschiedene Kanäle teilen.

Wir freuen uns auf eine spannende Zukunft voller Innovationen und neuer Projekte.

Kommentare:

Markus Seitz hat gesagt…

Einfach ein Grosses Danke für die jahrelange, geniale Arbeit. Wie oft hat mir swissbib bei meiner Forschung geholfen. Merci vielmals !
Markus Seitz standseilbahnen.ch

Projekt swissbib hat gesagt…

Vielen Dank - Das freut uns sehr!

kipg hat gesagt…

Besten Dank für die Qualität, mit der sie gedient haben.
Ich finde bei Ihnen viele Werke die ich leider bei SLSP nicht mehr finden kann, z.B.
Egli, Roger: Schulreform in der Praxis. Luzerner Landschullehrer und die St. Urbaner Normalmethode, Bern 2009.
Es ist jammerschade, dass man eine solche Verschlechterung in Kauf nehmen muss!

Unknown hat gesagt…

Könnt ihr bitte eine direkt Umleitung auf die neue Webseite einführen, oder einen Link platzieren, der mit Farbe leicht erkennbar ist?

Anonym hat gesagt…

Danke, dass Sie swissbib so schön und übersichtlich gestaltet haben! Falls Sie die Seite etwas länger online halten können, wäre das toll, dann müsste msn zumindest für ältere Literatur nicht auf swisscovery.

Ich werde swissbib bis zuletzt nutzen, weil swisscovery einfach nicht funktioniert. Der einzige Ausweg aus dem blinkenden Chaos dort wären die Filter, und die filtern alles weg, was in swissbib mit denselben Filtern hier auf swissbib normal auffindbar und über die links zugänglich ist.

Projekt swissbib hat gesagt…

@kipg und @anonym
Danke für das Lob!

Wolfgang Sahlfeld hat gesagt…

Ich kann mich hier dem Kommentar von kipg nur anschliessen. Als Bildungshistoriker habe ich Swissbib oft und viel benutzt und werde dieses wichtige Suchinstrument sehr vermissen. Wolfgang Sahlfeld (SUPSI, Dipartimento Formazione e apprendimento, Locarno)

Projekt swissbib hat gesagt…

@Wolfgang Sahlfeld
Danke für die Anerkennung!

Anonym hat gesagt…

Ist es Politik wo sich informieren zu können nicht so gerne hat? Wieso diese Änderung

Anonym hat gesagt…

Auch ich vermisse SWISSBIB schmerzlich, denn ich fand die Aufnahmen einfach super; fast immer mit hinterlegtem Titelblatt und Inhaltsverzeichnis (oftmals weltweit als einzige Bibliothek).
Wunderbar fand ich auch die Reihen mit toller übersichtlicher Bandaufführung.
Auch die Aufführung der MARC-Felder war sehr schön klar gegliedert.
Sehr schade. Ich erstelle die Universitätsbibliografie der Freien Universität Berlin. Hier hat mir SwissBib so manche Rückfrage an die Autor*innen erspart.
Herzliche Grüße Sabine Kawczynski (kawc@ub.fu-berlin.de)

Projekt swissbib hat gesagt…

Liebe Frau Kawczynski,
danke für Ihre Stellungnahme.

Tja, da hat so manche/mancher die Dinge wohl nicht so recht verstanden.

Viele Grüsse aus Basel

Günter Hipler

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